Autor: Redaktion
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Fußpilz ist eine anste­cken­de Erkran­kung und kann ohne Behand­lung nicht von allei­ne verschwin­den. Glück­li­cher­wei­se reichen oftmals Cremes und Salben aus, um den Fußpilz einfach und erfolg­reich zu bekämpfen.

Fußpilz erken­nen

Bevor Sie sich für eine Crème gegen Fußpilz entschei­den, ist es essen­zi­ell sicher­zu­stel­len, dass es sich in erster Linie um Fußpilz handelt. Für das ungeschul­te Auge besteht oftmals Verwechs­lungs­ge­fahr mit Hauter­kran­kun­gen wie Derma­ti­tis, Schup­pen­flech­te oder Ekzeme.

Damit der Haut, im Falle einer inkor­rek­ten Diagno­se, nicht gescha­det und für die effek­tivs­te Behand­lung gesorgt wird, vertrau­en Sie auf die Exper­ten­mei­nung eines Arztes.

Gerade bei Kindern ist beson­de­re Vorsicht geboten.

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Es gibt unzäh­li­ge Salben und Cremes gegen Fußpilz. Welches Medika­ment konkret für Sie geeig­net ist, sollte vorzugs­wei­se ein Arzt bewerten.

Welche Fußpilz-Crème oder Salbe ist die Beste?

Dies lässt sich pauschal nicht beurtei­len, weil jeder Mensch und Erkran­kungs­fall indivi­du­ell sind und die Auswahl des Medika­ments von verschie­de­nen Fakto­ren abhängt.

Wichtig

Vor der Verwen­dung von Fußpilz­cremes oder ‑salben ist es ratsam, einen Arzt oder Apothe­ker zu konsul­tie­ren, um die optimals­te Behand­lungs­op­ti­on zu wählen.

Zum einen müssen der gesund­heit­li­che Zustand, eventu­el­le Aller­gien und die medizi­ni­sche Vorge­schich­te des Patien­ten berück­sich­tigt werden. Aus diesem Grund wird beim ersten Arztbe­such eine Anamne­se durchgeführt.

Des Weite­ren beein­flus­sen der betrof­fe­ne Bereich und die Schwe­re der Infek­ti­on die Wahl des Medikaments.

Oftmals werden topische (für die äußer­li­che Anwen­dung bestimm­te) Mittel verschrie­ben, wenn es sich um eine leich­te oder mäßige Infek­ti­on handelt und/oder der Betrof­fe­ne ein Risiko­pa­ti­ent ist.

Nicht verschrei­bungs­pflich­tig

Topische Arznei­mit­tel wie Cremes, Salben und Sprays zur Fußpilz­be­hand­lung gibt es in der Apothe­ke rezeptfrei.

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Durch die Zusam­men­set­zung von 10% Urea, Glyce­rin und biomime­ti­schen (hautver­wand­ten) Lipiden wird der Feuch­tig­keits­ge­halt der Fußhaut gestei­gert und die Regene­ra­ti­on der Hautschutz­schicht unter­stützt. Dies minimiert das Risiko für das Eindrin­gen von poten­zi­ell infek­tiö­sen Keimen und Pilzsporen.

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Fungi­zid-ratio­ph­arm® ist ein Arznei­mit­tel, das äußer­lich zur Behand­lung von Pilzer­kran­kun­gen der Haut einge­setzt wird. Es findet Anwen­dung bei Pilzin­fek­tio­nen (Mykosen) der Haut, verur­sacht durch Derma­to­phy­ten, Hefen wie Candi­da-Arten, Schim­mel­pil­ze und andere Erreger.

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Lamisil Crème bietet effek­ti­ve Hilfe bei Fußpilz zwischen den Zehen. Die Crème, angerei­chert mit Terbi­na­fin, wirkt dreifach: Sie lindert den Juckreiz, bekämpft erfolg­reich den Fußpilzer­re­ger und schützt vor einem erneu­ten Auftre­ten des Fußpil­zes zwischen den Zehen für bis zu drei Monate.

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Wie werden topische Medika­men­te eingesetzt?

Die Anwen­dung der Crème oder Salbe erfolgt gezielt auf die betrof­fe­nen Hautpar­tien, zwischen den Zehen oder auf anderen infizier­ten Berei­chen wie der Fußsoh­le.

Wichtig

Die Hände sollten nach dem Auftra­gen gründ­lich gewaschen werden. Empfeh­lens­wer­ter ist das Tragen von Einmalhandschuhen.

Hände nach dem Auftragen der Fußpilz Cremes oder Salben gründlich waschen.

Die Crème wird norma­ler­wei­se über einen bestimm­ten Zeitraum angewen­det, wie vom Arzt oder gemäß den Anwei­sun­gen auf der Packung empfoh­len. Je nach Schwe­re der Erkran­kung kann die Eigen­be­hand­lung zwischen drei und sechs Wochen dauern.

Beach­te

Auch wenn der Fußpilz äußer­lich nicht mehr sicht­bar ist, ist es wichtig, die gegebe­nen Anwei­sun­gen weiter­hin zu befol­gen, insbe­son­de­re wenn er in tiefe­re Hautschich­ten einge­drun­gen ist. Andern­falls besteht die Gefahr, dass die Infek­ti­on erneut ausbricht.

Fußpilz geht trotz Crème nicht weg?

Sollte der Fußpilz trotz Crème oder Salben nicht heilen oder sich sogar verschlim­mern, ist es nötig einen Arzt aufzusuchen.

Dieser verschreibt in den meisten Fällen Medika­men­te zur inneren Anwen­dung (Tablet­ten).

Was ist besser: Crème oder Spray?

Die Wahl zwischen Crème oder Spray zur Behand­lung von Fußpilz hängt von persön­li­chen Vorlie­ben und der Art der Infek­ti­on ab.

Beide Formen können effek­tiv sein, solan­ge sie die richti­gen antimy­ko­ti­schen Wirkstof­fe für den spezi­fi­schen Pilz enthalten.

Einige Menschen bevor­zu­gen Cremes, da sie leich­ter einzu­ar­bei­ten sind und oft schnel­ler in die Haut einzie­hen. Salben können aufgrund ihrer etwas dicke­ren Konsis­tenz länger auf der Haut verblei­ben. Sprays hinge­gen sind schnell gesprüht und praktisch für größe­re Hautflächen.

Fußpilz Sprays

Gängi­ge Wirkstof­fe in Cremes und Salben

Jeder Fall ist indivi­du­ell und nicht jedes Medika­ment hat diesel­ben Wirkstof­fe. Um das Wachs­tum von Pilzen zu hemmen und zu einer Heilung beizu­tra­gen, muss das Mittel eine antimy­ko­ti­sche Wirkung haben.

Ist Zinksal­be gut gegen Pilz?

Obwohl Zinksal­be entzün­dungs­hem­men­de Eigen­schaf­ten aufwei­sen kann, ist Zink allei­ne unwirk­sam, da es sich nicht um ein Antimy­ko­ti­kum handelt.

In Cremes findet man häufig Wirkstof­fe aus der Gruppe der Azole. Dazu zählen zum Beispiel Clotri­ma­zol und Econa­zol. Ebenso verbrei­tet sind Cremes mit Terbi­na­fin oder Tolnaf­tat, die zu den Allyl­ami­nen gehören.

Salben mit dem Wirkstoff Nysta­tin sind spezi­fisch auf die Bekämp­fung von Hefepil­zen ausge­rich­tet und zeigen weniger Effek­ti­vi­tät gegen­über den für Fußpilz typischen Fadenpilzen.

In folgen­der Tabel­le ist ein Überblick häufi­ger Wirkstof­fe gelistet:

Wirkstoff

Gruppe

Kommen­tar

Clotri­ma­zolAzoleHemmt das Wachs­tum von Pilzen und Hefen.
Micona­zolAzoleHemmt das Wachs­tum von Pilzen, konkret die Produk­ti­on von Ergos­te­rol, insbe­son­de­re gegen Hefepilze.
Bifona­zol AzoleWirkt gegen eine Vielzahl von Pilzar­ten. Hemmt die Ergos­te­rol­syn­the­se, was wichtig für die Integri­tät der Pilzzell­mem­bran ist.
Serta­co­na­zolAzoleBreites Spektrum gegen verschie­de­ne Pilze und Hefen. Beein­träch­tigt die Zellmem­bran­inte­gri­tät und den Energie­stoff­wech­sel der Pilze.
Terbi­na­fin Allyl­ami­neTötet Pilze ab, indem es deren Zellmem­bran stört.
Nysta­tinPolyeneSpezi­fisch gegen Hefepil­ze. Desta­bi­li­siert die Zellmem­bran der Pilze.
Ciclo­pi­roxPyridonWirkt gegen verschie­de­ne Pilzar­ten und Hefen, indem es deren Zellfunk­ti­on stört.

Unser Fazit

Antimy­ko­ti­sche Cremes und Salben eignen sich ideal für das Bekämp­fen von Fußpilz. Je nach Infek­ti­on eignen sich spezi­fi­sche Wirkstof­fe bzw. Arznei­mit­tel eher. Um zu garan­tie­ren, dass Sie die bestmög­li­che Behand­lung bekom­men, ist ein Arztbe­such essenziell.

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