Das Wich­tigs­te auf einen Blick

  1. 🦶 Ver­än­de­run­gen: Abnah­me von Mus­kel­kraft und Sehnenelastizität.
  2. ⚠️ Häu­fi­ge Pro­ble­me: Hüh­ner­au­gen, Horn­haut, Nagelinfektionen.
  3. 🩺 Ursa­chen: u. a. Defor­mi­tä­ten, neu­ro­lo­gi­sche Erkrankungen.
  4. 💊 Behand­lung: Pas­sen­des Schuh­werk, Ein­la­gen, Fußpflege.
  5. ????️ Prä­ven­ti­on: Fuß­gym­nas­tik, pas­sen­de Schu­he und regel­mä­ßi­ge Kontrolle.

Im Alter macht der Fuß natür­li­che dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen durch, wel­che Form und Funk­ti­on beein­flus­sen. In der Regel soll­te die­ser Pro­zess aber keine Beschwer­den oder Erkran­kun­gen mit sich bringen.

Trotz­dem kla­gen rund 30 Pro­zent der über 65-Jäh­ri­gen über Fuß­schmer­zen. 20 Pro­zent der älte­ren Men­schen haben sogar Schwie­rig­kei­ten das Haus zu verlassen.

Im Alter ver­än­dert sich die Haut­struk­tur: Weni­ger Fett­ge­we­be und ver­min­der­te Elas­ti­zi­tät machen die Füße anfäl­li­ger für Risse, Druck­stel­len und tro­cke­ne Stellen.

ang. Podo­lo­gin, Podo­lo­gie Ostalb

Fuß­pfle­ge ohne Auf­wand, mit gro­ßer Wirkung

Unse­re Füße leis­ten täg­lich Schwerst­ar­beit – wer sie regel­mä­ßig pflegt, beugt Pro­ble­men wie Horn­haut, Ris­sen oder Pilz­in­fek­tio­nen effek­tiv vor. Schon weni­ge Minu­ten am Tag rei­chen aus, um die Haut geschmei­dig zu hal­ten und Beschwer­den früh­zei­tig zu vermeiden.

Unser Pro­dukt­tipp bie­tet eine ein­fa­che und wirk­sa­me Lösung für die täg­li­che Pfle­ge. Es lässt sich mühe­los in den All­tag inte­grie­ren und hilft, die Füße gesund und gepflegt zu hal­ten – ganz ohne gro­ßen Auf­wand.

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Ver­än­de­run­gen altern­der Füße

Mit dem Alter ver­än­dert sich das Gang­bild. Die Seh­nen und Bän­der im Fuß wer­den schwä­cher und auch die Mus­kel­kraft nimmt etwa um ein Drit­tel ab.

Infol­ge­des­sen erlei­den viele Men­schen typi­sche Ein­schrän­kun­gen beim Gehen, Lau­fen und Springen.

So las­sen sich die Füße bei­spiels­wei­se nicht mehr über einen län­ge­ren Zeit­raum schmerz­frei belas­ten. Durch eine Reduk­ti­on sen­so­ri­scher Impul­se ist das Gleich­ge­wicht beim Gehen und Ste­hen eben­falls beeinträchtigt.

Die media­le Fuß­säu­le ver­liert an Sta­bi­li­tät, wes­halb die Füße fla­cher bzw. län­ger sein kön­nen. Hier schaf­fen spe­zi­el­le Ein­la­gen Abhilfe.

Durch eine ver­mehr­te Sprei­zung der Mit­tel­fuß­kno­chen kommt es zu einer ver­grö­ßer­ten Vor­fuß­brei­te, wel­che zu einem Bal­len­zeh füh­ren kann. Meis­tens lin­dern sich die leich­ten Beschwer­den durch gut­sit­zen­de Schuhe.

Pas­sen­des Schuhwerk

Selbst im hohen Alter neh­men die Füße um ein bis zwei Schuh­grö­ßen zu. Pas­sen­de und beque­me Schu­he sind essen­zi­ell, damit Schmer­zen, Sturz­nei­gung und Gang­un­si­cher­heit ver­mie­den werden.

Bild #1: Pas­sen­de Schu­he und Einlagen

Im Wesent­li­chen soll­ten die Funk­tio­nen des Fußes unver­än­dert blei­ben, sofern keine abnor­ma­len oder krank­haf­ten Ver­än­de­run­gen an Mus­keln und Seh­nen auftreten.

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Häu­fi­ge Fußprobleme

Rund 90 Pro­zent der älte­ren Men­schen sind von Fuß­pro­ble­men betroffen.

Dazu zäh­len oftmals:

Durch die Ver­än­de­rung der Fuß­form ist eines der häu­figs­ten Pro­ble­me der zuvor erwähn­te Bal­len­zeh, – Hal­lux val­gus – eine harm­lo­se Fehl­stel­lung des Fußes. Den­noch kann sie zu Druck­stel­len und Schmer­zen führen.

Auf­grund die­ser Druck­aus­übung begüns­ti­gen Bal­len­ze­hen oft­mals Horn­haut und Hüh­ner­au­gen. Unbe­han­delt besteht beim letz­te­ren die Gefahr auf Entzündungen.

Außer­dem erhöht der Hal­lux val­gus das Risi­ko auf Meta­tar­sal­gie. Dabei han­delt es sich um Mit­tel­fuß­schmer­zen, wel­che im Alter weit ver­brei­tet sind. Sie kön­nen unter­schied­li­che Ursa­chen haben, die dem­entspre­chend ver­schie­de­ne Behand­lungs­mög­lich­kei­ten benötigen.

Mög­li­che Ursa­chen sind:

  • Mus­ku­lä­re Ver­än­de­run­gen (bspw. bei einem Spreiz- oder Plattfuß)
  • Neu­ro­lo­gi­sche Ursa­chen (bspw. Mor­ton Neurom)
  • Erkran­kung des Fuß­ske­letts (bspw. Mit­tel­fuß­frak­tur, Hal­lux valgus)

Was ist Mor­ton Neurom?

Mor­ton Neu­rom oder auch Mor­ton-Neur­al­gie ist eine Ner­ven­er­kran­kung, die Schmer­zen zwi­schen dem drit­ten und vier­ten Zeh ver­ur­sacht. Grund dafür ist die Über­las­tung der Ner­ven unter den Mittelfußköpfchen.

Fol­gen­des kann helfen:

  • Ein­la­gen
  • Beque­me, pas­sen­de Schu­he (ggf. eine Schuhberatung)
  • Abroll­hil­fen
  • Waden­deh­nung

Sofern sich die Schmer­zen nicht bes­sern, kön­nen mög­lichst klei­ne scho­nen­de Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet werden.

Ein Hin­weis in der häus­li­chen Pfle­ge: Benut­zen Sie nur milde Pfle­ge­pro­duk­te ohne aggres­si­ve Zusät­ze, und mas­sie­ren Sie regel­mä­ßig, aber sanft. Ein zu star­kes Rei­ben oder zu häu­fi­ges „Schrub­ben“ kann die dün­ner gewor­de­ne Haut reizen.

ang. Podo­lo­gin, Podo­lo­gie Ostalb

Bild #2: Ein­la­gen für die Schuhe

Unser Fazit

Obwohl sich der Fuß im Laufe des Alte­rungs­pro­zes­ses ver­än­dert, sind Fuß­schmer­zen keine Nor­ma­li­tät. Dem­zu­fol­ge soll­ten Pro­ble­me nicht klein gere­det oder sogar igno­riert werden.

Suchen Sie statt­des­sen einen Podo­lo­gen auf, um Ihre Beschwer­den gezielt zu behandeln.

Häu­fig gestell­te Fra­gen (FAQ) zum Thema “Fuß­pro­ble­me und Ver­än­de­run­gen im Alter”

In die­sem Kapi­tel beant­wor­ten wir kurz und knapp die häu­figs­ten Fragen.

1. Wel­che Fuß­pro­ble­me tre­ten im Alter beson­ders häu­fig auf?

Typi­sche Alters­er­schei­nun­gen sind tro­cke­ne Haut, Horn­haut­bil­dung, Druck­stel­len, Pilz­er­kran­kun­gen, Fuß- oder Zehen­fehl­stel­lun­gen sowie eine nach­las­sen­de Durch­blu­tung. Auch die Sen­si­bi­li­tät und Beweg­lich­keit der Füße nimmt oft ab.

2. Warum ver­än­dern sich die Füße im Alter?

Mit zuneh­men­dem Alter ver­liert die Haut an Feuch­tig­keit und Elas­ti­zi­tät, die Mus­ku­la­tur baut sich ab, und Durch­blu­tung sowie Ner­ven­funk­ti­on las­sen nach – das kann zu Fehl­stel­lun­gen und Druck­pro­ble­men führen.

3. Wie erken­ne ich, ob meine Fuß­pro­ble­me alters­be­dingt sind?

Anzei­chen wie chro­nisch tro­cke­ne Haut, zuneh­men­de Druck­emp­find­lich­keit, lang­sam hei­len­de Wun­den oder wie­der­keh­ren­de Schmer­zen beim Gehen deu­ten auf alters­be­ding­te Ver­än­de­run­gen hin. Eine podo­lo­gi­sche Unter­su­chung kann Klar­heit schaffen.

4. Was hilft gegen tro­cke­ne und ris­si­ge Füße im Alter?

Regel­mä­ßi­ges Ein­cre­men mit feuch­tig­keits­spen­den­den Pfle­ge­pro­duk­ten, vor­zugs­wei­se mit Harn­stoff (Urea), sowie das Ver­mei­den von über­mä­ßi­gem Druck oder Rei­bung kann hel­fen, die Haut geschmei­dig zu halten.

5. Kön­nen älte­re Men­schen Nagel­pilz leich­ter bekommen?

Ja, das Risi­ko für Nagel­pilz steigt im Alter durch lang­sa­me­ren Nagel­wuchs, ver­rin­ger­te Durch­blu­tung und häu­fi­ge­re Fuß­pro­ble­me. Eine früh­zei­ti­ge Behand­lung ist wich­tig, um Kom­pli­ka­tio­nen zu vermeiden.

6. Wel­che Rolle spielt die rich­ti­ge Schuh­wahl im Alter?

Gut sit­zen­de, beque­me und druck­ent­las­ten­de Schu­he mit rutsch­fes­ter Sohle kön­nen Schmer­zen ver­hin­dern, das Gleich­ge­wicht ver­bes­sern und das Risi­ko von Fuß­pro­ble­men sowie Stür­zen deut­lich senken.

7. Wann soll­te man im Alter zur medi­zi­ni­schen Fuß­pfle­ge gehen?

Bei Fuß­pro­ble­men wie ver­dick­ten Nägeln, Horn­haut, Druck­stel­len oder Grund­er­kran­kun­gen wie Dia­be­tes ist eine regel­mä­ßi­ge podo­lo­gi­sche Behand­lung emp­feh­lens­wert – idea­ler­wei­se alle 4 bis 6 Wochen.

8. Kön­nen alters­be­ding­te Fuß­pro­ble­me ver­hin­dert werden?

Kom­plett ver­hin­dern las­sen sich die Ver­än­de­run­gen meist nicht, aber durch regel­mä­ßi­ge Fuß­pfle­ge, Bewe­gung, gutes Schuh­werk und früh­zei­ti­ge pro­fes­sio­nel­le Behand­lung kön­nen Beschwer­den deut­lich redu­ziert werden.

Hin­weis: Die­ses FAQ dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und ersetzt keine indi­vi­du­el­le medi­zi­ni­sche Bera­tung. Bei spe­zi­fi­schen Fra­gen wen­den Sie sich bitte an einen Fach­arzt oder eine qua­li­fi­zier­te Podologin.

Über den Autor

Sanya Miller

Sanya Miller ist angehende Podologin und leitet seit Anfang des Jahres die Redaktion. Sie überarbeitet laufend die Beiträge. Alle Inhalte werden von einer staatl. gepr. Podologin der Podologie Ostalb überprüft.

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